Zeit für mehr Gerechtigkeit

SPD-Bundestagskandidatin Johanna Uekermann stellt sich in Feldkirchen vor

14. September 2017

Am Mittwoch hat die SPD im Unterbezirk Straubing den Wahlkampfendspurt eingeläutet. Die Bundestagskandidatin Johanna Uekermann stellte sich in Feldkirchen den Fragen und Forderungen der Bürgerinnen und Bürger.

Uekermann erläuterte ihre Wahlkampfschwerpunkte. Insbesondere das Thema Bildung liegt ihr am Herzen. Mehr Investitionen in Schulen und mehr Lehrkräfte, um die Kinder und Jugendlichen besser zu fördern, gehören zu ihrem Programm. Außerdem stehe sie für die Abschaffung von KiTa-Gebühren, um Familien finanziell zu entlasten. Doch auch für die ältere Generation hat Johanna Uekermann ein Herz. „Mir ist wichtig, dass wir Generationen nicht gegeneinander ausspielen. Ich möchte eine sichere Rente heute, morgen und übermorgen. Dafür müssen wir aber jetzt handeln!“. Das Rentenkonzept der Union hält Uekermann für ungerecht. „Wenn es nach Merkel geht, dann arbeiten wir länger, zahlen mehr ein und kriegen am Ende fast gar nichts mehr raus.“ Mit der SPD hingegen gäbe es keine weitere Absenkung des Rentenniveaus, auch keine längere Arbeitszeit. Stattdessen die Einführung einer Solidarrente, damit Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben nicht auf Grundsicherung angewiesen sind. „Wir leben in einem sehr reichen Land und haben Steuerüberschüsse in Milliardenhöhe. Aber eines ist klar: Nur mit der SPD können wir dieses Geld sinnvoll investieren. Nur mit uns fließt dieses Geld in gute Bildung und in gute Rente, und nicht in militärische Aufrüstung, wie das die Union gerne hätte.“

In der Diskussion mit den Anwesenden, darunter viele junge Leute, kam das Gespräch auch auf das Thema Arbeitsmarkt. Uekermann zeigte sich überzeugt, dass die SPD mit der Einführung des Mindestlohns und der Zurückdrängung von Leiharbeit schon einiges erreicht habe. Handlungsbedarf gäbe es dennoch. „Wir müssen dafür sorgen, dass grundlos befristete Arbeitsverhältnisse abgeschafft werden. Junge Menschen brauchen Planungssicherheit.“ Auch die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern möchte Uekermann angehen. „Frauen verdienen gleichen Lohn für gleiche Arbeit – nicht 21 Prozent weniger.“ Josef Anzenberger, Ortsvereinsvorsitzender von Feldkirchen, bedankte sich zum Schluss für die rege Diskussion und wünschte Uekermann viel Erfolg für den Wahlabend.

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