Backstage beim Gäubodenvolksfest

Schausteller Vizepräsident, Andreas Pfeffer (5.v.r.), freut sich mit der JUSO-Bundesvorsitzenden und SPD-Wahlkreiskandidatin Johanna Uekermann (6.v.r.), Dr. Olaf Sommerfeld, Straubinger SPD-Vorsitzender (3.v.r.), Fraktionsvorsitzender Peter Stranninger (6

14. August 2017

Die SPD freut sich über den Besuch der JUSO-Bundesvorsitzende, Johanna Uekermann zum Volksfestauftakt. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Bayerischen Schaustellerverbandes Andreas Pfeffer wurde ein Blick hinter die Kulissen des Gäubodenvolksfestes geworfen und über die Wünsche der Schausteller diskutiert.

Der Straubinger SPD-Vorsitzende Dr. Olaf Sommerfeld stellt bei seiner Begrüßung fest, dass die Ostbayernschau und das Gäubodenvolksfest nicht nur ein traditionelles Familienfest für Stadt und Land sei, sondern auch generationsübegreifend als die fünfte Jahreszeit für die gesamte Region beschrieben wird. "Daher freut es mich ganz besonders, dass wir gemeinsam über den Volksfest-Tellerrand schauen können", so Sommerfeld.

Zur Volksfesttradition gehören jedoch nicht nur das süffige Bier und die gute Stimmung, sondern auch die gute kommunale Infrastruktur des gesamten Festplatzes und Ausstellungsgelände samt Fraunhoferhalle, die in der Gesamtheit stets einer Weiterentwicklung und ständiger Verbesserung bedürfen. Pfeffer zeigt sich dabei überzeugt, dass der Festplatz mit der Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH (SAUV) für die Zukunft gut gerüstet sei. "Dazu gehört auch die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit allen vor Ort Verantwortlichen." Wünsche an die Bundestagskandidatin Johanna Uekermann gab es allerdings auch: Insbesondere bei der Bürokratie und bei flexibleren Arbeitszeiten für die Aushilfskräfte gäbe es Handlungsbedarf. Denn "gut gemeint aber dann doch schlecht gemacht ist in der praktischen Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen nicht wirklich hilfreich".

Mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, konnten die Sozialdemokraten für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer viele arbeitsmarktpolitische Verbesserungen auf den Weg bringen, erinnert Uekermann, "Manches ließ sich mit der Union aber nicht umsetzen. Deshalb wollen wir beim Thema Arbeit und Rente weitere Verbesserungen nach der Bundestagswahl vorwärtsbringen.“ Insbesondere bei der Forderung nach einer besseren Absicherung in der Rente für Selbstständige – wie Schausteller – und bessere Planbarkeit durch längere Vertragslaufzeiten auf den Plätzen waren sich Uekermann und Pfeffer schnell einig.

SPD-Kreisvorsitzender Martin Kreutz freut sich darüber hinaus, dass mit Johanna Uekermann eine erfolgreiche Bundespolitikerin als Kandidatin für den Wahlkreis gewonnen werden konnte, die sich auch vor Ort mit den konkreten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger beschäftigt. "In meiner Gemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg kann ich als Bürgermeister eine engagierte Vertretung in München und Berlin gut gebrauchen". Uekermann unterstreicht, dass sie mit ihrer Kandidatur mit vielen interessanten Menschen und Themen konfrontiert werde.

"Schausteller- und Volksfestbetriebe sind meist generationsübergreifende, eigentümergeführte Traditionsbetriebe und wesentlicher Bestandteil der bayerischen Volksfest- und Wiesentradition. Diese Tradition sollten wir bewahren, daher braucht besonders die Enkel- und Großenkel-Schausteller-Generation solidarische und tüchtige Partner nicht nur in Bayern sondern vor allem in Berlin“, machte Andreas Pfeffer abschließend klar.

Die Stadträte Peter Stranninger, Traudl Gruber, Nail Demir, Peter Euler (SAUV-Aufsichtsrat) und Bürgermeister Hans Lohmeier bedankten sich für den Besuch von Johanna Uekermann und für das Gespräch bei Andreas Pfeffer und wünschten allen Schaustellern und Besuchern des Gäubodenvolksfestes ein sicheres und schönes Fest.

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